Schlagwort: Demenz

2 Aug

Das Gedächtnis des Menschen – Wir leben, was wir wissen

Das Gedächtnis spielt in unserem Alltag eine ganz entscheidende Rolle, ohne dass wir dieses in den meisten Situationen überhaupt bemerken. Auch wenn das Gedächtnis sehr oft „nur“ als Speicherort für Informationen betrachtet wird, so ist die Tragweite doch deutlich höher als wir vermuten würden. Die Informationen, die unser Gedächtnis im Laufe eines Lebens speichert, werden auch immer wieder Teil unseres Lebens sein. Das heißt, wir ändern unsere Handlungsweisen durch Informationen, die wir gesammelt haben. Wie genau das Gedächtnis dabei einen Einfluss auf uns nimmt, soll im anschließenden Text einmal explizit betrachtet werden.

Die Bibliothek des Lebens

In der heutigen Zeit könnte man wohl behaupten das Bibliotheken nahezu ausgestorben sind. Es gibt kaum noch solche Einrichtungen, da das Internet mittlerweile als die Informationsquelle Nummer 1 gilt. Dabei übersehen wir Menschen gerne die Tatsache, dass die größte Bibliothek nicht jene ist die als Gebäude irgendwo aufsuchbar ist, sondern jene die wir täglich bei uns tragen. Das Gedächtnis ist nicht nur als einfache Bibliothek für unser Wissen zu betrachten, sondern ein Komplexem, welches Tag für Tag erweitert wird. Man könnte hier auch von einer immer wachsenden Bibliothek sprechen, die täglich neue Dokumente und Bücher zur Verfügung stellt. Dabei sind wir es selbst, die diese Bücher schreiben. Mit unserer Wahrnehmung, egal ob über die Augen, das Gehör oder andere Funktionen unseres Körpers, erfassen wir unzählige Dinge und speichern diese in unserem Gedächtnis. Natürlich kommen hierbei nicht nur neue Bücher hinzu sondern es werden auch alte Bücher aussortiert. Jene beispielsweise die für uns nicht mehr von Nutzen sind oder durch andere „neuere“ Bücher ersetzt werden. Diese Situation könnte man auch als Lernprozess eines Menschen betrachten. Doch auch bei diesem Punkt zeigt sich einmal mehr, inwieweit das Gedächtnis mit all unseren Handlungen und Entscheidungen verknüpft es. Das Gedächtnis dient also nicht nur der Speicherung von Informationen sondern auch das Abrufen von wichtigen Punkten in einer bestimmten Situation.

Der Einfluss des Gedächtnisses im Alltag und die Folgen bei einer Demenz

Das Gedächtnis ist nicht nur zentraler Speicherort für alle relevanten Informationen, die wir in unserem Leben aufnehmen. Es verändert auch unsere Entscheidungen und Handlungen im Alltag. Dabei stellt das Wissen bzw. die Erfahrung einen wesentlichen Aspekt dar. Desto mehr wir an Erfahrung haben, desto stärker wird das Gedächtnis auch Einfluss auf unseren Alltag nehmen. So erfahren wir beispielsweise schon früh im Leben, das eine Herdplatte heiß ist, wenn sie eingeschaltet ist. Demnach legen wir auch nicht unsere Hand auf die Platte. Auch wenn dieses Beispiel sehr einfach klingt, so beschreibt es dennoch sehr gut, wie groß der Einfluss auf unseren Alltag ist und das wir diesen Einfluss meist gar nicht so direkt wahrnehmen. Für solche Situationen kann man noch unzählige Beispiele aufführen, die dem gleichen Muster folgen würden. Genau betrachtet schützt das Gedächtnis auch vor möglichen Gefahren. Jene erkennen wir nicht nur durch die gesammelten Erfahrungen sondern natürlich auch durch die Kombination verschiedener Wissensbereiche. Das heißt, auch wenn wir etwas nicht direkt kennen, sind wir mithilfe unseres Gedächtnisses in der Lage eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Objekt näher einschätzen zu können, ohne dass wir bereits im Vorfeld damit Erfahrungen gemacht haben. Das Gedächtnis ist also in vielerlei Hinsicht in unserem Alltag eingebunden. Diese Situation würde sich schlagartig verändern, wenn man an einer Demenz leidet. In diesem Fall würde die Krankheit in vielerlei Hinsicht unser Leben stark einschränken, weil wir aufgrund unseres Verlustes von Informationen auf viele Situationen nicht mehr reagieren können.

2 Aug

Das Gedächtnis des Menschen – Wir leben, was wir wissen

Das Gedächtnis spielt in unserem Alltag eine ganz entscheidende Rolle, ohne dass wir dieses in den meisten Situationen überhaupt bemerken. Auch wenn das Gedächtnis sehr oft „nur“ als Speicherort für Informationen betrachtet wird, so ist die Tragweite doch deutlich höher als wir vermuten würden. Die Informationen, die unser Gedächtnis im Laufe eines Lebens speichert, werden auch immer wieder Teil unseres Lebens sein. Das heißt, wir ändern unsere Handlungsweisen durch Informationen, die wir gesammelt haben. Wie genau das Gedächtnis dabei einen Einfluss auf uns nimmt, soll im anschließenden Text einmal explizit betrachtet werden.

Die Bibliothek des Lebens

In der heutigen Zeit könnte man wohl behaupten das Bibliotheken nahezu ausgestorben sind. Es gibt kaum noch solche Einrichtungen, da das Internet mittlerweile als die Informationsquelle Nummer 1 gilt. Dabei übersehen wir Menschen gerne die Tatsache, dass die größte Bibliothek nicht jene ist die als Gebäude irgendwo aufsuchbar ist, sondern jene die wir täglich bei uns tragen. Das Gedächtnis ist nicht nur als einfache Bibliothek für unser Wissen zu betrachten, sondern ein Komplexem, welches Tag für Tag erweitert wird. Man könnte hier auch von einer immer wachsenden Bibliothek sprechen, die täglich neue Dokumente und Bücher zur Verfügung stellt. Dabei sind wir es selbst, die diese Bücher schreiben. Mit unserer Wahrnehmung, egal ob über die Augen, das Gehör oder andere Funktionen unseres Körpers, erfassen wir unzählige Dinge und speichern diese in unserem Gedächtnis. Natürlich kommen hierbei nicht nur neue Bücher hinzu sondern es werden auch alte Bücher aussortiert. Jene beispielsweise die für uns nicht mehr von Nutzen sind oder durch andere „neuere“ Bücher ersetzt werden. Diese Situation könnte man auch als Lernprozess eines Menschen betrachten. Doch auch bei diesem Punkt zeigt sich einmal mehr, inwieweit das Gedächtnis mit all unseren Handlungen und Entscheidungen verknüpft es. Das Gedächtnis dient also nicht nur der Speicherung von Informationen sondern auch das Abrufen von wichtigen Punkten in einer bestimmten Situation.

Der Einfluss des Gedächtnisses im Alltag und die Folgen bei einer Demenz

Das Gedächtnis ist nicht nur zentraler Speicherort für alle relevanten Informationen, die wir in unserem Leben aufnehmen. Es verändert auch unsere Entscheidungen und Handlungen im Alltag. Dabei stellt das Wissen bzw. die Erfahrung einen wesentlichen Aspekt dar. Desto mehr wir an Erfahrung haben, desto stärker wird das Gedächtnis auch Einfluss auf unseren Alltag nehmen. So erfahren wir beispielsweise schon früh im Leben, das eine Herdplatte heiß ist, wenn sie eingeschaltet ist. Demnach legen wir auch nicht unsere Hand auf die Platte. Auch wenn dieses Beispiel sehr einfach klingt, so beschreibt es dennoch sehr gut, wie groß der Einfluss auf unseren Alltag ist und das wir diesen Einfluss meist gar nicht so direkt wahrnehmen. Für solche Situationen kann man noch unzählige Beispiele aufführen, die dem gleichen Muster folgen würden. Genau betrachtet schützt das Gedächtnis auch vor möglichen Gefahren. Jene erkennen wir nicht nur durch die gesammelten Erfahrungen sondern natürlich auch durch die Kombination verschiedener Wissensbereiche. Das heißt, auch wenn wir etwas nicht direkt kennen, sind wir mithilfe unseres Gedächtnisses in der Lage eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Objekt näher einschätzen zu können, ohne dass wir bereits im Vorfeld damit Erfahrungen gemacht haben. Das Gedächtnis ist also in vielerlei Hinsicht in unserem Alltag eingebunden. Diese Situation würde sich schlagartig verändern, wenn man an einer Demenz leidet. In diesem Fall würde die Krankheit in vielerlei Hinsicht unser Leben stark einschränken, weil wir aufgrund unseres Verlustes von Informationen auf viele Situationen nicht mehr reagieren können.